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Geschichte
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Gerüstbaugeschichte und Entwicklung
Gerüste wurden in der Geschichte des Bauens als notwendige Hilfskonstruktionen aufgefaßt und zunächst von den Gewerken errichtet, die sie zur Durchführung ihrer Arbeiten benötigten. Die Ausführung der Gerüstkonstruktionen war durch die jeweilige Erfahrung sowie örtlich verfügbare Baustoffe - vornehmlich Holz - geprägt.
Diese Bauart wurde erstmals um 1930 durch den Einsatz von Stahlrohrgerüsten modernisiert. Obwohl dieser Prozeß in den Kriegsjahren weitgehend unterbrochen war, gründeten sich damals erste Fachunternehmen, die ausschließlich - oder zumindest überwiegend - Gerüste als eigenständige Leistung für die Nutzung durch Dritte erstellten.
In den Nachkriegsjahren erfuhr der Stahlgerüstbau eine zunehmende Eigendynamik. Den Anforderungen durch schwierigere technische Vorgaben - größere Gerüsthöhen und Belastbarkeiten - waren zunehmend nur Stahlgerüste gewachsen.
Aufgrund wirtschaftlicher Überlegungen, insbesondere Rationalisierungsüberlegungen, wurde in der Folgezeit das Entwicklungspotential dieser Grundkonstruktion ausgebaut, der Gedanke des Systemgerüstbaus, kombiniert mit Einzelgerüstbauteilen, wurde geboren.
Die Systemgerüste eroberten ab Mitte der sechziger Jahre in Konkurrenz zu den klassischen Stahlrohrkupplungs- und Leitergerüsten den Markt. Damit ging eine technische Revolution einher, welche Veränderungen mit sich brachte und die Spezialisierung des Gerüstbaugewerbes zur Folge hatte.
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